Notfall

In Spezialsprechstunden werden unsere Patienten gemeinsam von unterschiedlich spezialisierten Experten untersucht und behandelt. Mit anderen Worten: Die Ärzte kommen zu den Patienten und ersparen ihnen damit viele Wege. Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf die einzelnen Sprechstunden.

In Deutschland erkranken jährlich etwa 2000 Kinder und Jugendliche an Krebs. Leukämien treten dabei mit etwa einem Drittel der bösartigen Erkrankungen am häufigsten auf, gefolgt von Hirntumoren und bösartigen Lymphomen (Lymphdrüsenkrebs). Die häufigsten Leukämiearten im Kindesalter sind die akute lymphoblastische und die akute myeloische Leukämie. Diese Erkrankungen, wie auch deutlich seltenere Leukämieformen werden in unserer Abteilung sowohl im stationären wie auch im ambulanten Bereich behandelt.

In unserer Leukämie- und Lymphomsprechstunde kann, insbesondere bei Rückfällen der Erkrankung, eine zweite Meinung zu aktuellen Behandlungsmöglichkeiten eingeholt werden.

Unser Labor verfügt über eine langjährige und umfangreiche Erfahrung in der Beurteilung von Blutbild- und Knochenmarkveränderungen, es ist auch das Referenzlabor für Kinder mit akuter myeloischer Leukämie. Entsprechendes Probenmaterial kann nach kurzer telefonischer Rücksprache jederzeit zur Mitbeurteilung geschickt werden.

Wenige Kinder, die an einer Leukämie erkranken, benötigen eine Knochenmark- oder Stammzelltransplantation. Natürlich bieten wir auch diese Therapiemöglichkeit in unserer Klinik an.

Ansprechpartner

Prof. Dr. med.
Dirk Reinhardt

Direktor Klinik für Kinderheilkunde III

Anmeldung über

Hämatologisch-onkologische Ambulanz:
Tel.: 0201-723-2768

Die Spezialsprechstunde »Anämien« bietet Diagnostik und Behandlung kindlicher Anämien. Dies sind angeborene und erworbene Erkrankungen der roten Blutkörperchen oder Erythrozyten, z.B.:

  • Eisenmangelanemie
  • Sichelzellkrankheit
  • Thalassemie
  • Fanconianemie

Ansprechpartnerinne

Carmen Aramayo-Singelmann

Dr. med.
Susan Halimeh

Funktionsoberärztin
Gerinnungssprechstunde

Anmeldung über

Hämatologisch-onkologische Ambulanz:
Tel.: 0201-723-2768

Hirntumoren sind nach den Leukämien die zweithäufigsten Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Pro Jahr erkranken in Deutschland etwa 400 junge Patienten neu. Dabei haben sich die Heilungschancen für die Betroffenen in den vergangenen Jahren erheblich verbessert und sind mittlerweile je nach Erkrankungsart teilweise auf über 80 Prozent gestiegen. Verbesserte Überlebensraten und eine Verminderung des Rückfallrisikos wurden vor allem durch die systematische Weiterentwicklung der verschiedenen Bestandteile der Therapie (Operation, Chemotherapie und Bestrahlung) und deren Kombinationen erreicht.

Die Maxime für die Therapie lautet: So intensiv wie nötig, aber so schonend wie möglich. Dies ist wichtig, da betroffene Kinder und Jugendliche in besonderem Maße an den erkrankungs- und behandlungsbedingten Folgen der Hirntumorerkrankung leiden. So können einzelne Therapieelemente unter anderem die Intelligenz, das Wachstum und den Hormonhaushalt in unterschiedlichem Ausmaß beeinträchtigen. Wesentlich ist die präzise Erfassung von Nebenwirkungen und Spätfolgen mit dem Ziel, besonders belastende Komponenten der Behandlung möglichst zu vermeiden.

Gemeinsam mit Experten der Klinik für Neurochirurgie bieten wir eine spezielle Sprechstunde für die Nachuntersuchung von Patienten mit Hirntumoren an. Dies ermöglicht eine umfassende Nachbetreuung der Patienten unter Berücksichtigung der oft vorliegenden neurologischen und endokrinologischen Probleme. Außerdem steht durch die Kooperation mit der AOK Rheinland auch eine zusätzliche psychosoziale Mitarbeiterin für die Betreuung der Patienten mit Hirntumorerkrankung zur Verfügung.

Ansprechpartner

Prof. Dr. med.
Gudrun Fleischhack

Geschäftsführende Oberärztin Klinik für Kinderheilkunde III

Dr. med.
Stephan Tippelt

Oberarzt Station K3 und hämatologisch-onkologische Ambulanz

Anmeldung über

Hämatologisch-onkologische Ambulanz:
Tel.: 0201-723-2768

Sarkome sind seltene, bösartige Tumore. Sie können im Weichgewebe, Knochen oder Knorpel entstehen. Die häufigsten Weichgewebesarkome im Kindesalter sind die Rhabdomyosarkome.  Unter den Knochensarkomen sind die Osteosarkome am häufigsten. Ewing Sarkome treten sowohl als Knochensarkome, als auch als Weichteilsarkome auf.  

Die Behandlung von Sarkome erfolgt immer gemeinsam mit anderen Fachdisziplinen. 

Ansprechpartnerin

Prof. Dr. med.
Uta Dirksen

Oberärztin, stellvertretende Direktorin Klinik für Kinderheilkunde III

Anmeldung über

Hämatologisch-onkologische Ambulanz:
Tel.: 0201-723-2768

Ungefähr 10 % aller kindlichen Krebserkrankungen sind auf eine erbliche Tumordisposition zurückzuführen. Die molekularen Grundlagen der genetischen Veranlagung sind dabei heute in vielen Fällen bekannt und können bei klinischem Verdacht untersucht werden. Dieser Untersuchung sollte eine ausführliche genetische Beratung vorausgehen. In der unserer Sprechstunde zur erblichen Tumorprädisposition beraten wir die erkrankten Kinder und ihre Familie bei Verdacht auf eine erbliche Veranlagung für kindliche Tumore und veranlassen bei Bedarf die notwendige Diagnostik.

Ansprechpartner

PD Dr. med.
Stefan Schönberger

Oberarzt Station KMT 3 / Stammzelltransplantation

Mitarbeiter Platzhalter Bild

Prof. Dr. med.
Petra Ketteler

Oberärztin hämatologisch-onkologische Ambulanz und Station K3
Retinoblastome und genetische Tumorprädisposition

Sprechzeiten
Jeden ersten Freitag im Monat (nur nach telefonischer Anmeldung)

Anmeldung über

Hämatologisch-onkologische Ambulanz:
Tel.: 0201-723-2768

In unserer Stammzell- oder Knochenmarktransplantations-Ambulanz (KMT-Ambulanz) werden Patienten vor und nach einer Blutstammzelltransplantation betreut.

Im Rahmen der Vorbereitungsuntersuchungen haben Patienten und Eltern die Gelegenheit, alle Fragen rund um die Blutstammzelltransplantation zu stellen. In ausführlichen Gesprächen wird die Blutstammzelltransplantation erläutert. Die Vorbereitungsuntersuchungen dienen dazu, ein individuelles Risikoprofil für den jeweiligen Patienten zu erstellen, damit dieses im jeweiligen Transplantationskonzept berücksichtigt werden kann.

In der Nachsorge erfolgen unmittelbar nach Entlassung von der Station KMT3 regelmäßige Kontrolluntersuchungen, um die Wiederherstellung des blutbildenden und des immunologischen Systems sicherzustellen und ggf. Infektionen rechtzeitig zu erkennen. Die Nachsorge wird häufig auch im Wechsel mit der zuweisenden Klinik nach Absprache durchgeführt.

Auch die Prophylaxe der Spender-gegen-Empfänger-Erkrankung (GvHD) wird in der KMT-Ambulanz eingestellt. Begleitende Beratung z.B. hinsichtlich der häuslichen Pflege und des Nahrungsaufbaus ist wichtiger Bestandteil in dieser Phase der Nachbetreuung. Die frühzeitige Impfung zum Aufbau eines umfassenden Impfschutzes ermöglicht eine zügige Reintegration der Patienten in Schule und Kindergarten.

Ansprechpartnerin

Dr. med.
Michaela Höfs

Oberärztin KMT-Ambulanz

Sprechzeiten

Montag 10:30 -12:00 Uhr
Dienstag 08:00-12:00 Uhr
Donnerstag 08:00-09:00 Uhr, 10:00-12:00 Uhr

Anmeldung über

Hämatologisch-onkologische Ambulanz:
Tel.: 0201-723-2768

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