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Universitätsklinikum Essen
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Patienten & Angehörige

Schwerpunkte

Die Schwerpunkte unserer klinischen Tätigkeit sind die Erkennung und Behandlung aller bösartigen Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen, sowie aller Erkrankungen des Blutes, der Blutbildung, der Infektabwehr und der Blutgerinnung. Die Klinik leitet die nationalen und internationalen Studien zur pädiatrischen Akuten myeloischen Leukämie, für Ewingsarkome, zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Hirntumor-Rezidiv und bildet gemeinsam mit der Augenklinik und der Strahlenklinik das nationale Referenzzentrum für Retinoblastome. Besondere Erfahrung haben wir außerdem in der Diagnostik und Behandlung des Neuroblastoms, sowie von Leukämien und Lymphomen.

Die Weiterentwicklung der Therapiemöglichkeiten hat einen hohen Stellenwert. Deshalb werden neue und innovative Therapiemöglichkeiten in frühen klinischen Studien entwickelt und angeboten. Dieses sind Therapieoptionen, die bislang nicht regelhaft bei Kindern angewendet werden, sondern ausschließlich im Rahmen von Studien an wenigen Standorten in Europa umgesetzt werden können. Diese erfolgt in Kooperation mit nationalen und internationalen Netzwerken:

Bei uns steht sowohl die ärztliche als auch die psychosoziale Betreuung im Vordergrund.

Unseren Patienten stehen alle diagnostischen Möglichkeiten einschließlich der Beurteilung von Blut- und Knochenmarkausstrichen (Knochenmarkmorphologie), moderner Bildgebungsverfahren wie CT, MRT, PET-CT, Sonographie und Szintigraphie, sowie der kompetenten Beurteilung von Biopsien und Histologien durch unsere Pathologen zur Verfügung.
Das klinikeigene hämatologische Labor bietet die gesamte morphologische, immunologische und molekulargenetische Diagnostik (Immunphänotypisierung, qPCR, Next-Generation Sequencing (NGS), Genome-Mapping, RNA-Seq) auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft an.
Die Kinderonkologie koordiniert dabei die erforderlichen Untersuchungen und erstellt zusammen mit anderen Spezialisten in regelmäßigen interdisziplinären Tumorkonferenzen einen Behandlungsplan. Hierbei bieten wir unseren Patienten sämtliche Behandlungsmöglichkeiten, vor allem die Gabe von Chemotherapie und neuen molekular gezielten Medikamenten an. Bei bösartigen Tumoren werden die Diagnostik und die Behandlung gemeinsam mit den operativen Kliniken (Kinderchirurgie, Allgemeinchirurgie, Neurochirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie, Herz-Thoraxchirurgie, Urologie, Gynäkologie, Kieferchirurgie, Augenklinik und Hals-Nasen-Ohren-Klinik) und der Strahlenklinik im Universitätsklinikum geplant und durchgeführt.
Allogene Knochenmarktransplantationen (KMT) oder hämatopoetische Stammzelltransplantationen (SZT) führen wir seit 1985 durch. Inzwischen erfolgen diese auf der - 2011 neu gebauten - interdisziplinären Station KMT3 gemeinsam mit der KMT-Klinik, dem größten Stammzell-Transplantationszentrum Europas. Durch den Neubau konnten wir auf die Wünsche von Patienten und ihren Angehörigen eingehen und aus vorherigen Erfahrungen ein optimiertes Umfeld gestalten, damit der stationäre Aufenthalt so angenehm wie möglich werden kann.

Das Team kennt sich auch in der Diagnostik und Behandlung seltener bösartiger Erkrankungen und komplexer Patienten sehr gut aus. Als Prüfzentrum nehmen wir an allen Therapiestudien der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) teil. Wir bemühen uns, die Therapie der Kinder soweit wie möglich ambulant durchzuführen, damit trotz der häufig schweren Erkrankung ein möglichst normaler Alltag mit hoher Lebensqualität bleibt. Die erforderlichen stationären Behandlungen erfolgen auf der Station K3. Die Kinderonkologie koordiniert ebenso die Überwachung und die regelmäßige Nachsorge der Therapie in unserer Ambulanz, sobald Ihr Kind wieder gesund ist.

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