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Universitätsklinikum Essen
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Patienten & Angehörige

Stationen und Ambulanzen

Dreh- und Angelpunkt für alle unsere Patienten ist die hämato-onkologische Ambulanz. Für spezielle Krankheitsbilder haben wir darüber hinaus eigene Spezialsprechstunden eingerichtet.

Die Station K3 ist die Schwerpunktstation für Kinder und Jugendliche mit Krebs und Leukämien. Auf der interdisziplinären Station KMT3 führen wir hämatopoetische Stammzelltransplantationen und Stammzelltherapien für unterschiedliche Erkrankungen durch.

Für spezielle Krankheitsbilder haben wir Spezialsprechstunden eingeführt.

Zusätzlich zur medizinischen Betreuung im engeren Sinne bieten wir selbstverständlich eine psychosoziale Unterstützung für die gesamte betroffene Familie an. Weitere Schwerpunkte sind Palliativmedizin und komplementäre Medizin. Unverzichtbar sind für uns darüber hinaus die Kunst- und Kommunikationsangebote und der Service der Ruhrlandschule.

Öffnungszeiten
Montag 07.30 - 16.30 Uhr
Dienstag 07.30 - 16.30 Uhr
Mittwoch 07.30 - 16.30 Uhr
Donnerstag 07.30 - 13.30 Uhr
Freitag 07.30 - 13.30 Uhr

Sprechstundenzeiten
Montag 08.00 - 11.40 Uhr und 14.00 - 15.40 Uhr
Dienstag 08.00 - 11.40 Uhr und 15.00 - 15.40 Uhr
Mittwoch 08.00 - 11.40 Uhr und 14.00 - 15.40 Uhr
Donnerstag 08.00 - 11.40 Uhr
Freitag 08.00 - 11.40 Uhr

Telefonsprechstunde
Zusätzlich bieten wir Ihnen täglich Telefonsprechzeiten an. In dieser Zeit können Sie mit einem Arzt Rücksprache halten, falls eventuelle Fragen oder Unklarheiten nicht auf Ihren nächsten Termin warten können.

Montag bis Freitag 08.00 Uhr bis 08.20 Uhr
Montag und Freitag 14.00 Uhr bis 14.20 Uhr
Donnerstag 16.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Die Rufnummer für die Telefonsprechzeiten teilen wir unseren Patienten im Rahmen des Aufnahmegespräches mit.

Ambulanz-Sekretariat
Dagmar Radefeld
Fon +49 201 - 723 - 2768
Fax +49 201 - 723 - 3756
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Unsere hämatologisch-onkologische Ambulanz und Tagesklinik ist der Dreh- und Angelpunkt der hämatologisch-onkologischen Abteilung. Alle unsere Patienten - und ihre Eltern - kennen sie gut. Hier findet meist der erste Kontakt zu unserer Abteilung statt. Insbesondere werden hier auch die regelmäßigen Verlaufskontrollen durchgeführt. Dazu gehören neben dem ärztlichen Gespräch die körperliche Untersuchung und natürlich auch die Blutbildkontrollen. Weitere Untersuchungen, die in der allgemeinen Kinderklinik durchgeführt werden, werden über die Ambulanz angemeldet (z.B. Röntgen). Die gesamte Therapie mit ihren vielen Elementen wird oft von hier aus koordiniert. Vor der Aufnahme auf die Station werden alle Kinder hier untersucht.

Die Ambulanz bietet für Patienten und Familien zahlreiche weitere Leistungen an, wie ambulante Chemotherapie oder Bestrahlung, Supportivtherapie (z.B. Transfusionen, Behandlung mit Antibiotika), Komplementärmedizin (z.B. Misteltherapie) ambulante Diagnostik (Knochenmarkpunktionen, Lumbalpunktionen, radiologische Diagnostik), Nachsorge und psychosoziale Begleitung.

In jedem Jahr werden mehr als 7.000 Kinder und Jugendliche durch Fachärzte und Oberärzte unserer Klinik im ambulanten Bereich betreut. Hierfür bieten wir normale Ambulanzsprechstunden, aber auch zahlreiche Spezialsprechstunden an, die teilweise interdisziplinär besetzt sind.

Stations-Sekretariat
Sandra Fischer
Fon +49 201 - 723 - 2255
Fax +49 201 - 723 - 2359
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Auf unserer Station K3 werden Kinder jeden Alters bis hin zum jungen Erwachsenen behandelt. Bis zu 17 Patienten, teilweise mit Mutter oder Vater als Begleitperson, können aufgenommen werden. Unsere kleinen und großen Patienten sind in der Regel in 2-Bett-Zimmern untergebracht. Unseren Eltern stehen zur Übernachtung ausserdem Appartements im Elternhaus der Essener Elterninitiative für krebskranke Kinder zur Verfügung.

Alle Patienten werden von unserem kinderonkologischen Team aus Assistenz-, Fach- und Oberärzten in einem Netzwerk mit anderen Experten des Westdeutschen Tumorzentrums (WTZ) betreut. Dies schließt die Kliniken für Augenheilkunde, der Strahlentherapie, des Westdeutschen Protonenzentrums (WPE) und Nuklearmedizin ein, sowie die chirurgischen Disziplinen Neurochirurgie, Orthopädie, Kinderchirurgie, Urologie, Thoraxchirurgie und Gynäkologie, außerdem die Institute für Pathologie und Neuropathologie sowie die Radiologie. In wöchentlichen Tumorkonferenzen wird für jedes Kind die individuelle Therapie festgelegt und interdisziplinär besprochen.

Das Pflegeteam besteht aus Kinderkrankenschwestern und -pflegern, Schülern und Schülerinnen in der Ausbildung, einer Stationssekretärin, einer Case Managerin und einer Versorgungsassistentin.

Dem Pflegeteam ist es besonders wichtig, dass die Patienten und ihre Eltern während ihres stationären Aufenthaltes nach Möglichkeit von einer Schwester bzw. einem Pfleger versorgt werden. Aus diesem Grunde gibt es auf der Station K3 die sogenannte "Bereichspflege". Dies bedeutet, dass eine Pflegekraft für etwa 3 bis 5 Patienten verantwortlich ist. So können sich Patient und Pflegekraft am besten kennen lernen und es fällt leicht, auf die Bedürfnisse der Patienten einzugehen.

Im Rahmen des stationären Aufenthaltes werden unsere schulpflichtigen Patienten von der Ruhrland-Schule für Kranke in Essen betreut.

Das Auftreten einer Krebserkrankung bei einem Kind bedeutet für die Betroffenen wie auch für ihre Eltern eine große Belastung. Daher arbeiten wir eng mit einem psychosozialen Team (siehe unten) zusammen und bieten allen Patienten und deren Familien Unterstützung und Beratung an. Unser Ziel ist es, unsere Patienten im Zentrum seiner Familie zu betreuen.

Auf allen Stationen der Kinderklinik steht unseren Patienten kostenlos ein individueller Internetzugang per WLAN und ein Kontingent an Notebooks zur Verfügung.

Stationssekretariat
Fon +49 201 - 723 - 3740
Fax +49 201 - 723 - 5720

Gemeinsam mit der Klinik für Knochenmarktransplantation, dem größten Stammzelltransplantationszentrum Europas, führen wir auf der interdisziplinären Station KMT3 regelmäßig ungefähr 20 hämatopoetische Stammzelltransplantationen pro Jahr für unterschiedliche Erkrankungen durch.

Hierbei werden neben den patienteneigenen Stammzellen (autologe Stammzelltransplantation) vor allem auch Stammzellen von Fremdspendern (allogene Stammzelltransplantation) benutzt, die über entsprechende Registerzentralen von unserer Sucheinheit gefunden werden.

Therapieresistente solide Tumoren wie z.B. Neuroblastome, multifokale Ewingsarkome und metastasierte oder rezidivierte Hirn- und Nierentumoren stellen die wichtigsten Indikationen zur Durchführung einer Hochdosischemotherapie mit anschließender autologer Stammzelltransplantation dar. Im Gegensatz dazu benötigen Patienten mit einer Hochrisikoleukämie, myelodysplastischem Syndrom oder angeborenen Erkrankungen des blutbildenden Systems oder des Immunsystems (Abwehrsystem) häufig eine allogene Stammzelltransplantation.

In Essen führen wir alle autologen und allogenen Stammzelltransplantationen aus diesem Spektrum durch. Die Familien werden bereits vor Transplantation von unserem ärztlichen Team gemeinsam mit der KMT-Koordination und dem psychosozialen Dienst betreut.

Auf der Station kümmert sich ein erfahrenes medizinisches Team aus spezialisierten KMT-Ärzten und zumeist Kinderkrankenschwestern mit Fachweiterbildung (Onkologie, Intensivmedizin) um den Patienten und seine Familie. Zusätzlich werden die Kinder und Jugendlichen, die während einer Stammzelltransplantation auf unserer Station liegen müssen, von einem psychosozialen Team aus Sozialarbeitern und Psychologen sowie einer Kunsttherapeutin und Erzieherin unterstützt. Viele weitere Mitarbeiter sind für die Motivation und Aktivierung während dieser Zeit unverzichtbar wie die Sporttherapie, die Krankengymnastik, die Schule und die Klinikclowns.

Räumlich ist die Station mit fünf besonderen Schleusenzimmern ausgestattet, um einen bestmöglichen Infektionsschutz zu gewährleisten. Dier Zimmer sind hell und freundlich gestaltet und bieten entsprechend Platz zum Spielen, sowie einen eigenen Tisch und Schränke, um Spielsachen unterzubringen. Die Bewegungsfreiheit wird durch entsprechende Infusionssysteme hergestellt, so dass sich die Patienten im Zimmer frei bewegen können und sogar auch Sportgeräte (z.B. Fahrradergometer) nutzen können. Das eigene abgeschlossene Bad bietet die entsprechende Privatsphäre und ist mit Dusche (für kleine Patienten gibt es auch Bademöglichkeiten), Waschbecken, WC und einem kleinen Schrank ausgestattet. Durch die Auslagerung der Pumpensysteme, die zur Versorgung der Patienten notwendig sind, wird der Geräuschpegel im Zimmer auf ein Minimum reduziert.

Aufgrund der Isolation ist der Kontakt mit Familie und Freunden schwierig. Um dies zu erleichtern und zu verbessern, gibt es auf der Station einen Besuchergang. Diesen können Geschwisterkinder, Angehörige und Freunde aller Altersklassen nutzen und mit den Patienten und/oder den Eltern über ein Telefonsystem mit Lautsprecher kommunizieren. Zusätzlich besteht die Möglichkeit zur gemeinsamen Nutzung der elektronischen Angebote der KMT-Station (z.B. Playstation oder ähnliches).

Darüber hinaus stehen viele weitere technische Möglichkeiten zur Verfügung (WLAN, PC, Wii, Playstation 3, Licht- und Farbveränderungen im Zimmer per Fernbedienung, digitale Bibliothek mit Hörbüchern und Entspannungsgeschichten sowie kindgerechte medizinische Informationen, eingebaute Webcam zur Kommunikation mit dem sozialen Umfeld), die die Gestaltung eines optimierten Umfelds für unsere Patienten fördern. Weitere umfangreiche Details nennen wir Ihnen gern auf Anfrage.

Auf der Station steht zudem ein eigener Elternaufenthaltsbereich inklusive moderner Küche zur Verfügung. Das Elternhaus der Elterninitiative mit seinen Appartments zur Übernachtung ist nur 500 m entfernt.

Die psychosoziale Betreuung ist Bestandteil des Gesamtkonzeptes mit dem Ziel, Patienten und deren Angehörige im Rahmen der Behandlung zu begleiten. Unser Team setzt sich aus unterschiedlichen Berufsgruppen zusammen. Für die betroffenen Familien ist dieses Team während der Behandlung ein wichtiger Gesprächspartner und Ratgeber.

Die Begleitung und Beratung umfasst:

  • Gespräche mit dem erkrankten Kind/Jugendlichen, seinen Eltern und Geschwistern zur Verbesserung der Krankheitsverarbeitung
  • Klärung von Fragen aus dem Gesundheits-, Sozial-, Familien-, und Ausländerrecht
  • Klärung sozialrechtlicher Fragen (z.B. Fahrtkostenregelung, Schwerbehindertenausweis, Haushaltshilfe, Pflegegeld)
  • Kreative Arbeit mit den erkrankten Kindern/Jugendlichen und ihren Geschwistern
  • Psychologische Diagnostik
  • Psychotherapeutische Interventionen
  • Vermittlung unterschiedlicher Hilfsangebote
  • Beratung und Unterstützung im Rahmen der Nachsorge
  • Krisenintervention/Trauerbegleitung

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte auch unserem Flyer.

KinderPalliativTeam Universitätsklinikum Essen
Hufelandstraße 55
45122 Essen
Fon +49 201 - 723 - 83469
Fax +49 201 - 723 - 5942 
E-Mail schreiben

KinderPalliativNetzwerk Universitätsklinikum Essen
Beethovenstraße 15
45128 Essen
Fon +49 201 - 27508 - 123
Fax +49 201 - 27508 - 407
E-Mail schreiben

Palliative Versorgung – das gute Recht jedes Palliativpatienten
Jeder lebensverkürzend erkrankte Patient hat ein Anrecht auf eine angemessene palliative Versorgung, ganz gleich, ob im Krankenhaus oder zu Hause. Wir bieten diese palliative Versorgung für Kinder und Jugendliche

  • im Rahmen der stationären Versorgung,
  • in der Anbindung an die Spezialambulanzen der Kinderkliniken,
  • in der ambulanten palliativen Versorgung, d.h. zu Hause.

KinderPalliativVersorgung im KinderPalliativNetzwerk Essen
Das KinderPalliativNetzwerk Essen hat es sich seit 2006 zur Aufgabe gemacht, lebensverkürzend erkrankte Kinder und Familien in der häuslichen Versorgung zu unterstützen. Dazu wurden eine Beratungsstelle mit einem umfassenden Unterstützungsangebot sowie ein Netzwerk der Versorgung aufgebaut. 

Das KinderPalliativTeam
Als gemeinsame Mitgründer sind das Universitätsklinikum Essen, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, und die Beratungsstelle im KinderPalliativNetzwerk Essen (SkF Essen-Mitte e.V. Link) enge Kooperationspartner im KinderPalliativNetzwerk Essen.

Zur weiteren Verbesserung der ambulanten Palliativversorgung wurde in dieser Kooperation ein gemeinsames KinderPalliativTeam aufgebaut. Zum Team gehören: 

  • Kinderärzte/-innen (Palliativmediziner)
  • Kinderkrankenpflegerinnen  (mit Weiterbildung Palliativpflege)
  • Psychosoziale Mitarbeiter (mit Weiterbildung Palliativpflege)

Aufgaben und Angebote des KinderPalliativTeams 
Das KinderPalliativTeam trägt dafür Sorge, dass die kranken Kinder / Jugendlichen auch bei fortgeschrittener Erkrankung, schwierigem Krankheitsverlauf  und hohem medizinisch-pflegerischen Bedarf zu Hause leben können - auch in der Lebensendphase. Dazu bietet das KinderPalliativTeam:

  • palliativmedizinische und palliativpflegerische Beratung (auch konsiliarisch),
  • Hausbesuche (geplant und akut),
  • unterstützende Teilversorgung,
  • vollständige Versorgung (im Einzelfall und vorübergehend bei besonderen Problemen),
  • ambulante Untersuchung, Kontrolle, Beratung in der Klinik,
  • Organisation und Koordination der häuslichen Versorgung,
  • Psychosoziale Beratung der Familie,
  • 24-Stunden-Rufbereitschaft (Arzt und Pflege).

Unser Versorgungsgebiet
Region Essen im Umkreis von max. 90 km

Verträge zur Integrierten Versorgung (§140a SGB V) bzw. zur Spezialisierten Ambulanten Pädiatrischen Palliativversorgung (SAPPV, § 37b SGB V) sichern die Arbeit des KinderPalliativTeams.