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Universitätsklinikum Essen
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Patienten & Angehörige

Schwerpunkte

Das Behandlungskonzept der rheumatischen Erkrankung richtet sich natürlich nach der Diagnose, dem Alter des Patienten und der Intensität der Erkrankung. In unserer Klinik werden alle Möglichkeiten der medikamentösen Therapie angeboten, einschließlich der modernen biologischen Therapien. Weiterhin gehört es zu einer optimalen Betreuung, eine Vernetzungsstruktur aller Fachexperten für diese Patienten zu entwickeln. Bei uns werden ein Augenarzt, ein Orthopäde mit Erfahrung im Umgang mit Kindern, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Psychologen, Lehrer und Selbsthilfegruppen in das Behandlungskonzept einbezogen.

Unsere wesentliche Aufgabe als Ärzte für Pädiatrische Rheumatologie besteht in der Diagnosesicherung bzw. in der differentialdiagnostischen Abklärung der Erkrankung. Die Therapie behandelt dann im Wesentlichen die Symptome der Entzündung. Weiterhin müssen Komplikationen der Erkrankung und Therapie vermieden werden und es ist wichtig, die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten. Insgesamt ergibt sich so ein eher individuelles Behandlungskonzept. Am Anfang steht meistens die Therapie mit Medikamenten, die entzündungshemmend wirken, wie Ibuprofen, Naproxen oder Indometacin. Sollte die Erkrankung stark ausgeprägt sein oder sich verschlimmern, muss man diese Therapie erweitern. Dazu gehört in einem gewissen Maße immer noch Cortison, aber auch Immunsuppressiva wie Methotrexat oder moderne sog. Biologika. Sollten einzelne Gelenke betroffen sein, ist es auch sinnvoll, diese Gelenke zu punktieren und Cortison direkt in die Gelenke an die Stelle der Entzündung zu verabreichen.

Der Augenarzt wird bei den meisten Erkrankungen miteinbezogen, da es zu einer Entzündung der Regenbogenhaut im Auge kommen kann. Diese kann das Sehvermögen gefährden, so dass auch hierbei eine lokale Therapie meist in Form von Augentropfen erforderlich ist.

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