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Über uns

Eritrea

Eritrea ist eines der ärmsten Länder der Welt.  Nach der WHO Liste der Gesundheitsversorgung des Landes liegt Eritrea im unteren Drittel an Position 158 von 180. Nach dem 30 jährigen Krieg Äthiopien, wurde Eritrea 1993 unabhängig. Es herrscht eine Übergangsregierung unter Isayas Afewerki, da in dem Land, seid einem zweiten Krieg der 1998 begann, keine Wahlen mehr abgehalten wurden. Das Land ist politisch und wirtschaftlich weitgehend isoliert. Aktuell besteht aufgrund der Friedensverhandlungen mit Äthiopien, Hoffnung auf eine Besserung der Lage.

Das Land ist von einer beeindruckenden landschaftlichen Schönheit und die Hauptstadt Asmara ist im Jahr 2017 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt worden.

Das Projekt-Team.

Unsere Klinik hat Mittel er-halten, um eine Partnerschaft mit der Kinderklinik in Eritrea aufzubauen.

Eritrea ist eines der ärmsten Länder der Welt.

Das Gesundheitsministerium  (Ministry of Health, MoH) sorgt für die gesundheitliche Versorgung im Lande.  Die Bedingungen sind schwierig, aufgrund der ökonomischen und politischen Situation des Landes, insofern als viele staatliche Ressourcen in den Verteidigungshaushalt gehen. Etwa 5% des Staatsetats geht in den Gesundheitssektor.  Es gibt 1 Ärztin/Arzt pro 10.000 Einwohner und diese Zahl faßt die Spezialisierungen zusammen. Das Gesundheitssystem besteht aus einem öffentlichen und einem privaten Sektor. Der private Sektor ist sehr klein. Somit können die Menschen im Land eine freie oder nahezu kostenfreie Gesundheitsversorgung erhalten. Impfungen und die Behandlung der Tuberkulose, Malaria und HIV sind frei. Medikamente zur Behandlung dieser Erkrankungen werden zu einem großen Teil über die WHO  bereitgestellt. Viele andere Medikamente fehlen im Land. Eine Behandlung von Krebserkrankungen ist  bisher nicht möglich. Die Kinder sterben alle.

Die Charta der Welt Gesundheit Organisation (World Health Organization, WHO) besagt, daß alle Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit erhalten müssen, sich voll nach ihren Fähigkeiten zu entwickeln „All children and adolescents should have the means and the opportunity to develop to their full potential. Life, survival, maximum development, access to health and access to health services are not just basic needs of children and adolescents, but fundamental human rights.” (Quelle)

Krebserkrankungen bei Kindern treten weltweit etwa gleich häufig auf, wobei es Daten gibt die nahelegen, daß die Inzidenz in Ländern mit sehr niedrigem Einkommen höher ist, als in Ländern mit hohem Einkommen (Stephan et al., 2015). Über 80% der Kinder dieser Welt leben in Ländern in denen es einen mittleren bis niedrigen Lebensstandard gibt.  In Eritrea kann bisher kein krebskrankes Kind behandelt werden, weil es an Kenntnis und vor allem auch Mitteln fehlt.

Die Kinderklinik III des Universitätsklinikum Essen, hat von der GIZ Mittel erhalten, um eine Klinikpartnerschaft mit der Kinderklinik in Eritrea aufzubauen. Teams aus ÄrztInnen, Pflegepersonal, technischem Personal werden regelmäßig in das Land fahren, um die Ausbildung zu verbessern und insbesondere praktische Anleitungen zu geben. Unser innovatives IT Team wird, gemeinsam mit der Organisation ArcheMed und ein Telemedizinprojekt vorantreiben, das es ermöglicht regelmäßige Beratungen durchzuführen.

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